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Der 20. Tag
30.09.2005

05:00 Uhr
Wachgeworden. Hatte gestern Abend schon bemerkt, dass mein Kreislauf sich bemerkbar macht. Hatte in der Nacht auch mehrmals beim Wachwerden etwas unregelmäßigen Herzschlag empfunden.

05:30 Uhr
Aufgestanden und eine Arbeit erledigt, die zu einem Bastelprojekt gehört und schon länger geplant war. Dabei macht sich dann auch gleich wieder meine Galle bemerkbar. Ich muss mich damit abfinden, dass mein Körper eine Intelligenz hat, den spirituellen Körper, die darüber befindet, was ihr behagt und was nicht. Ich nehme an, dass dies immer schon so war und bei jedem Menschen so ist. Nur befinde ich mich derzeit im Grenzbereich, wo alles andere zurückgewichen ist und dieses nun verstärkt hervortritt.

07:05 Uhr
Blutdruck 119/64 (?), Puls 94
Gewicht 68,5 kg

07:45 Uhr
Kontrollmessung Blutdruck 119/89, Puls 97

12:20 Uhr
Blutdruck 148/102, Puls 69

14:45 Uhr bis 15:45 Uhr geschlafen.

17:20 Uhr
Blutdruck 128/90, Puls 83

Mir scheint, als gehe es mir heute körperlich nicht so gut wie gestern. Meine Augen lassen beim Lesen tagsüber schon nach. Mein Herzschlag war zeitweise unruhig, mit Extrasystolen. Und dieses Ziehen im Bereich der Leber plagt mich auch, sobald ich irgendwas anfange, außer zu lesen oder zu ruhen.
Meine Konzentration ist spürbar schlechter wie in den letzten Tagen. Habe heute morgen bei meinem frühen Bastelarbeiten einen groben Schnitzer gemacht. Das ist mir allerdings vor Monaten schon einmal passiert. Ich muss darauf achten, nicht alles auf den Lichtnahrungsprozess zu beziehen.

Den Tag über verbringe ich mit den üblichen Beschäftigungen am PC und im Internet. Die großen Veränderungen in meiner Seelenstimmung sind ausgeblieben. Das ganze Thema Lichtnahrungsprozess ist sogar ein wenig in den Hintergrund gerückt. Ich denke nicht mehr groß darüber nach, an welcher außergewöhnlichen Sache ich mich hier beteilige und welche ungeheure Bedeutung das für mich hat.

Daneben kommen mir auch jetzt, am 20. Tag immer noch gelegentlich Zweifel. Die permanente, geringe Gewichtsabnahme der letzten Tage bewirkt das. Sie macht mir zwar noch keine ernsten Sorgen, aber eben Zweifel, ob ich es schaffe. Ich sollte nicht ständig wiegen, aber das würde meine Aufzeichnungen unvollständig machen. Und es widerstrebt mir, gänzlich außerhalb von physikalischen Wertungen zu sein.
Jasmuheen schreibt zum Gewicht und zur Gewichtsabnahme, dass man abnimmt, wenn man davon überzeugt ist, abzunehmen. Das ist ja auch das Prinzip der ganzen Thematik, "die jedem innewohnende schöpferische Kraft", die letztlich das Physische und die Physik hervorbringt.

Eigentlich hat sich die Richtigkeit meiner Überzeugung von der Sache längst bewiesen. Ich fühle mich im großen und ganzen gut. Wie sollte das gehen, wenn ich nicht ernährt würde? Die Ernährung durch Prana funktioniert längst.

Ich mag mich fühlen, wie ich will, ich weiß, dass ich in einem Grenzbereich bin. 67 kg, als endliches Konstantgewicht mit nur noch geringen Schwankungen, hatte ich von Anfang an für möglich oder wahrscheinlich gehalten. Jetzt komme ich dem näher und beginne sofort mit Bedenken und Zweifeln. Aber erst, wenn mein Gewicht unter 67 kg geht, muss ich daran denken, mich vom Arzt beraten zu lassen.

Diese Zweifel haben sehr viel damit zu tun, daß ich den Prozess ohne jegliche Begleitung und Betreuung durchführe. Ich muss das alles allein tragen. Der zweite Versuch, ein Channeling-Medium zu finden, ist auch gescheitert. Es soll wohl nicht sein.

Tagsüber am PC überwiegend kreativ gearbeitet, etwas gebastelt, Fernsehen ab 20:15 Uhr

22:45 Uhr
Blutdruck 122/90, Puls 72
Gewicht 70,3 kg

22:30 Uhr
Ins Bett.

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Gewicht morgens (nach der Toilette): 68,5 kg
Stuhlgang morgens: nein
Urin normal

Tagesmenge Trinken gesamt: X,0 Liter Orangensaft auf 40 % verdünnt
(Mischen: Orangensaft 50% Fruchtgehalt: 4 Teile Saft auf 1 Teil Wasser
oder Orangensaft 100% Fruchtgehalt: 4 Teile Saft auf 6 Teile Wasser)

Stuhlgang im Laufe des Tages: nein
Urin normal

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