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Die Auswirkungen...

21.07.2005

Darüber ließe sich viel spekulieren. Aber wenn man sieht, welche Auswirkungen dieses hier bisher hatte..., dann kann man beruhigt sagen: "Es wird sich so schnell gar nichts ändern."

Die Sache "Lichtnahrung" wird seit 1993 von der Australierin Ellen Greve alias "Jasmuheen" praktiziert, die sie später in ihren Büchern publizierte. (erste Auflage "Lichtnahrung" 1997) Andere haben das vorher schon praktiziert, von den bekannten Namen und historischen Personen abgesehen. Die Zeitschrift "Das Goetheanum" der Anthroposophischen Gesellschaft berichtete im Herbst 2002 darüber (ich habe es nicht gelesen, sondern entnehme es dem Buch von Michael Werner). Und für mich beginnt das Ganze nun erst im Jahre 2005 in den Horizont meines Bewusstseins zu rücken. Mit "rasantem Tempo" verbreitet sich dieses neue Wissen offenbar nicht. Was soll sich also in absehbarer Zeit viel "auswirken"?

Ich glaube, das wird eine ganz persönliche Sache sein. Man Muss auch daran denken, dass man unter Umständen in missliche Lage geraten kann. Durchaus vorstellbar, dass man auf Grund eines Unfalls ins Krankenhaus muss und wenn man sich dort weigert, zu Essen, "wegen Lichternährung" schließlich vorübergehend in der Psychiatrie landet, sich angeschnallt auf einem Bett wiederfindet, mit Medikamenten ruhig gestellt und mit einer Magensonde zwangsernährt.

Die Frage, die ich mir stelle, ist zunächst die: Wie könnte man zu einem nicht anzuzweifelnden Dokument/Attest gelangen, das "Lichternährung" bescheinigt. Am besten noch notariell beglaubigt und behördlich-amtlich abgestempelt. Ich denke, das ist derzeit wohl unmöglich. Das hierarchische Gefüge von Kompetenzen der Gesellschaft ließe das nicht zu. Es erforderte zunächst die weltweite, allgemeine Anerkennung und dann die Reglementierung eines allgemeinen Anerkennungsverfahrens. Ein solches Anliegen gäbe einen Aufstand in allen Fakultäten. Es sind aus weit geringeren Anlässen Kriege geführt und Nationen getrennt worden. Und die Wissenschaft wird sich auch nicht nur zurückhalten, sondern aggressiv das Alte verteidigen. Ein seriöser Wissenschaftler wird sich derzeit im Jahre 2005 bestenfalls räuspern und sich vielleicht (?!) unter vier Augen ehrlich dazu äußern. Dass dies in die Wissenschaft einzieht, trotz aller Möglichkeiten der Prüfung und aller Beweise, ist wohl vorerst nicht zu erwarten. Vielleicht in hundert Jahren.